Volker Blumkowski

24. April - 31. Mai 2004


Vernissage

Freitag, 23. April um 20 Uhr

Künstlergespräch
Dienstag, 18. Mai um 20 Uhr

Volker Blumkowski zählt zu den Vertretern einer international vielbeachteten jüngeren deutschen Künstlergeneration. 1956 in Salzgitter geboren, studierte Blumkowski an der Stuttgarter Kunstakademie bei K. R. Sonderborg und Moritz Baumgartl. Der Maler lebt und arbeitet heute in Stuttgart und Paris. 30 seiner Bilder sind in den neuen Galerien für Kunst und Technik im Arnold-Areal, Schorndorf zu sehen. Also durchaus eine repräsentative Werkschau seines Schaffens.

Bilder, die Geschichten erzählen, sind wieder en vogue. Und Blumkowskis Bilder sind voll von Geschichten, die poetisch und hell von den surreal anmutenden Arbeitswelten gewöhnlicher Werktätiger erzählen. Das Gewöhnliche wird geschickt hinterfragt, sowohl das Tun als auch das Lassen wird zum Ereignis, das die Akteure auf den Bildern als auch den Betrachter in einen Zustand spielerischer Transzendenz versetzt und das Verborgene, Geheimnisvolle nur andeutet. Denn schließlich ist „das Ganze Malerei und zeigt niemals, was wirklich passiert“ (V. B.). Den Helden der Sternbilder des Augenblicks, die mit einem liebevollen Schmunzeln oder ironischen Seitenblick Distanz zur Szenerie wahren, verleiht der Maler in Augenblicksinszenierungen eine Aura heiterer Gelassenheit. Als Kulissen dienen gleichmäßig durchgestaltete Baustellen, Straßen, Plätze und Gärten. Die Bühnen des Alltags werden von Bauhandwerkern, Malern, Straßenarbeitern betreten, die mit Requisiten wie Stangen, Kabel oder Leitern ausgestattet sind. Es sind seltsame, in sich ruhende Menschen, die langsam, nahezu träumerisch ihrer Arbeit nachgehen. Gerade so, als ob in den nächsten Momenten sich etwas Wunderbares ereignen könnte.