Karin Schlicht

Ein Hauch von Stickerei

27. April - 4. Juni 2006


Vernissage
Mittwoch, 26. April um 20 Uhr

Karin Schlichts Arbeiten erzählen in der eigentlichen Bedeutung des Wortes, Geschichten, Erlebnissen, Beobachtungen aus dem richtigen Leben. Es wird einem auf eindringliche Art bewusst, wie sehr die persönliche Erinnerung an „erlebte Geschichte“ mit Ornamenten, Mode und Architektur, generell mit Alltagsästhetik zu tun hat und wie sich Alltagsästhetik und Zeitgeschichte bedingen. Karin Schlicht inszeniert anhand von Fundstücken, Fotografien, Tondokumenten und handgefertigten Objekten eine Erinnerung des Wohnens und der Privatheit. Mit einer gehörigen Portion Ironie weist sie darauf hin, dass das Bedürfnis nach Gemütlichkeit, allen Modernismen zum Trotz, dasselbe
geblieben ist, auch wenn das Mäntelchen anders aussehen mag.

Es wird ein Besuch im Heimatmuseum der eigenen Gefühle.