Wegmarken

20 Jahre Skulpturen, 20 Künstlerinnen und Künstler

6. März - 29. April 2007


Vernissage

Montag, 5. März um 20 Uhr

 

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Hüseyin Altin, Gerda Bier, Josef Bücheler, Eckhart Dietz, Hans-Michael Franke, Jürgen Goertz, Ingrid Hartlieb, Erich Hauser †, Ulrich Kost, Guido Messer, Josef Nadj, Fritz Nuss †, Johannes Pfeiffer, Werner Pokorny, Reinhard Scherer, Michael-Peter Schiltsky, Reinhard Sigle, Gunther Stilling, Wolfgang Thiel und Timm Ulrichs.

Schorndorfs Weg zur Skulpturenstadt

Keine andere Stadt im Rems-Murr-Kreis und wohl auch nicht in der Region Stuttgart verfügt über eine derartige Skulpturensammlung im Stadtraum wie Schorndorf. Ausgangspunkt dieser Erfolgsgeschichte war das ersten Bildhauersymposion 1987. „Moderne Kunst in einer alten Stadt“ war Slogan und wurde zum Motor für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema Skulptur im öffentlichen Raum. Bildhauer arbeiteten in der neu eröffneten Fußgängerzone, Skulpturen begegneten dem Betrachter auf Schritt und Tritt durch die Innenstadt und so manch einer fragte sich beim Anblick von Hüseyin Altin’s Marmorblock „Fortschnittschritt“ auf dem Oberen Marktplatz „Ist das Kunst?“  Moderne Kunst setzt Reize und so konnten die vielen kontroversen Diskussionen über die neuen Skulpturen – man denke nur an den Brunnen von Jürgen Görtz vor der Stadtkirche - nicht ausbleiben. Auch beim zweiten Bildhauersymposion 1997 arbeiteten die Bildhauer öffentlich und veränderten das Stadtbild vor allem in den Eingangsbereichen zum Stadtzentrum nachhaltig. Stand beim ersten Bildhauersymposion die Fußgängerzone im Mittelpunkt, wurde 10 Jahre später der Fokus vor allem auf die Vorstadtstraße gelegt.

Ohne das große Engagement von spendenfreudigen Bürgerinnen und Bürger und der vielen privaten und öffentlichen Institutionen wäre Schorndorf nicht zur ‚Skulpturen-Hauptstadt’ des Rems-Murr-Kreises geworden, denn knapp 70 % der über 30 Skulpturen wurden aus Drittmitteln finanziert.

Höhepunkt: Neuer Skulpturenrundgang, Künstlerfest und Aktionen im Arnold-Areal

Im Zentrum des Begleitprogramms der Ausstellung „Wegmarken“ steht vom 23. April bis zum 28. April das Arnold-Areal. Guido Messer und Hans-Michael Franke stellen im Außenraum aus, Johannes Pfeiffer und Reinhard Sigle gestalten zwei Wände, die Weinfahne, die Josef Bücheler im Rahmen der Schorndorfer Heimattage kreierte, wird wieder zu sehen sein und Timm Ulrichs und Johannes Pfeiffer stehen an zwei geselligen Abenden Rede und Antwort. Die Woche endet mit einer Stadt -begehung anlässlich der Herausgabe des neuen Skulpturenrundgangs und einem Fest mit den Bildhauern am Samstag, dem 28. April.

Auch bei der Ausstellung  „Kunst von Kindern und Jugendlichen“ steht das Arnold-Areal im Banne der Kunst. Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen stellen im Juli ihre Plastiken und Objekte im gesamten Areal aus