Unen Enkh

Werke - Rauminstallation

12. April - 29. Mai 2011

Vernissage
Montag, 11. April um 20 Uhr

Am Montag, 11. April wird die Ausstellung Unen Enkh - Rauminstallation um 20 Uhr in den Galerien für Kunst und Technik eröffnet. Nach einer Begrüßung des Vorsitzenden des Kulturforums Schorndorf Eberhard Abele, führt Franz Morat vom Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg im Breigau in die schwebenden Arbeiten des mongolischen Künstlers ein. Führungen mit Dr. Beatrice Büchsel finden an den Sonntagen 17.4., 1., 15. und 29.5., jeweils um 15 Uhr statt. Zur Ausstellung erscheint die Dokumentation Nr. 2 der Galerien für Kunst und Technik. Die Schau endet am 29. Mai. 

„Haran bayas – Sehe und freue dich“ ist in seinem 2009 erschienen Katalog ENKH zu lesen. Unen Enkh kam spät zur Bildhauerei. Während seines Studiums in Prag und Budapest und die ersten Jahre nach seiner ‚Übersiedlung’ in die Bundesrepublik beschäftigte sich der aus der Mongolei stammende Künstler mit Illustrationen und vor allem mit grafischen Arbeiten.

„Vor etwas mehr als zehn Jahren spürte ich, dass ich was mit meinen Händen tun musste.“ Basteln nennt er das vollkommen unpathetisch. So wurde das Formen, Nähen und Härten von Filz aus seiner Heimat, die Verarbeitung von Rosshaar,
das Biegen der Eisendrähte und das Knoten von Hanfschnüren für ihn zu einer Reise zurück in die Landschaften der Mongolei, in die Heimat seiner Kindheit. Das Ergebnis seiner ‚arte povera’ – Kunst sind Objekte von poetischer Schönheit, magischer Anziehungskraft und vor allem von hoher Authentizität.

Unen Enkh wurde 1958 in Dzün-Hara in der Mongolei geboren. Von 1981 bis 1988 studierte er zuerst in Prag, dann in Budapest, wo er das Meisterjahr der Kunstgrafik absolvierte. Seit 1988 lebt und arbeitet Unen Enkh als freier Künstler und Illustrator in Deutschland. 2009 würdigte das Freiburger Morat-Institut für Kunst- und Kunstwissenschaft sein künstlerisches Schaffen in einer Einzelausstellung.