Hold on

Gruppenausstellung mit Studierenden und Ehemaligen der Malerei-Klasse Güdemann, ABK Stuttgart

15.02. - 30.04.2021


 

Alessia Schuth


Zeichnungen, die zu Objekten werden. Mit einem 3D-Stift überwindet Alessia Schuth Disziplingrenzen – um konkrete Gesellschaftsfragen zu thematisieren.

»In der Malerei beschäftige ich mich, wie auch in den meisten Objekten, mit den Geschlechterrollen. Auch in der Malerei interessiert mich die stilisierte Frau.«

alessiaschuth.de
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Claudia Magdalena Merk


Figurative und doch abstrakte Malerei. Ein Spiel mit der »Spannung, die entsteht, wenn man Abbild und Abstraktion miteinander kombiniert«.

Mit diesen Mitteln thematisiert Claudia Magdalena Merk Ausnahmesituationen im Allgemeinen und aktuelle Fragen im Speziellen: »2021. Die Pandemie hat uns fest im Griff. Wie reagieren wir? Und was sagt das über uns als Gesellschaft aus?«

Claudiamerk.com
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Anna Huxel


»How does the Word turn into Flesh?« / »Wie wird das Wort Fleisch?«

Abstraktes und Figürliches trifft bei Anna Huxel aufeinander. Bekannte Formen erscheinen in unvertrauten Kontexten. Schrift trifft auf Bild. Die Kunst auf die Wirklichkeit.

kunstaspekte.art/anna-huxel
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Arthur Metz


Bilder alltäglicher Situationen. Für die es keine Worte gibt. Und die Malerei als Ausdrucksform, mit der sich mehr sagen lässt.

»Denn das Gemälde erlaubt es, das zu zeigen, was man nicht mit Worten beschreiben kann. Mein Streben besteht darin, signifikante Geschehen unserer Zeit darzustellen – Beziehungen zwischen Leuten, die nicht zu vollem Ausdruck kommen können und die an keinen Gott glauben.«

arthur-metz.com
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Ivan Zozulya


Ivan Zozulyas Kunst geht von eigenem Erleben und Erinnerungen aus. Von bekannten Personen und besuchten Orten. Oder von Rezepten.

»Es ist vor allem wichtig, dass man frische rote Beete besorgt. Weil mit dieser gekochten, abgepackten wird es einfach auch nicht diese Farbe haben.«

ivanzozulya.de
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Xianwei Zhu

Zwischen zwei Traditionen: der alten chinesischen Tusche-Malerei und der westlichen Landschaftsmalerei. Zwischen Innen und Außen.

»Für mich geht es in der Malerei um Gefühle, um Individualität. Es geht darum, einen Weg zu finden, ins Innere zu gehen. Darum sind meine Landschaftsbilder inner landscapes

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Jinjoo Lee


Spiegel unserer Gegenwart: In Jinjoo Lees Bildern begegnet man überspitzten Darstellungen eines ohnehin überdrehten Kapitalismus. Und unserem Umgang mit der Natur- und Tierwelt.

Ihre Arbeiten sind »ironisch, übertrieben und zum Teil unverständlich«, sagt Lee. »Denn sie sollten auf die Menschen so einwirken, wie die aktuelle Gesellschaft ist.«

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Weiran Wang

»Ich beobachtete das flackernde Bild, das von einem Raum in einen anderen projiziert wurde, wie eine Collage oder Montage, mit Überlappung irrelevanter Dinge in einer Lebensbahn, mal eingetaucht, mal ausgeblendet.«

Weiran Wangs Arbeiten reflektieren die Komplexität gesellschaftlicher Verhältnisse. Der Unüberschaubarkeit unserer Welt wird dabei keine Einheit entgegengesetzt. Vielmehr finden die vielen Ebenen und Überschneidungen direkte Entsprechungen in ihrer Kunst .

weiranwang.squarespace.com

Stefanie Fleischhauer


Zwischen Träumen und Erwachen liegt eine Grenze. Ohne kategorisch zwischen Bewusstem und Unbewussten zu unterscheiden, erkundet Stefanie Fleischhauer den Zwischenraum.

»Es geht nicht darum, konkrete Erinnerungen oder konkretes Geträumtes auszudrücken, sondern es geht eher darum, verschiedene Bruchstücke miteinander zu kombinieren und den Betrachter/die Betrachterin dabei eine eigene Geschichte erleben zu lassen und neue Assoziationen zu wecken.«

stefanie-fleischhauer.com
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Fabian Holzwarth


Fotografie als Medium politischer Fragestellungen. »Ich möchte dazu anregen, die Zeichen der Zeit wahrzunehmen, sich mit ihnen kritisch auseinanderzusetzen und sich eine eigene unabhängige Meinung zu bilden.«

»Und ganz gewiss – an jedem neuen Tag« ist bei Nacht entstanden. Die Serie zeigt Zuversicht und Hoffnung. »Die plötzlich in dieser ganzen Dunkelheit auftaucht, ohne dass man jemals geahnt hat, dass es dort so etwas geben könnte.«

fabian-holzwarth.de
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