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Ausstellung 

Franziska Klotz – Ölregen

26. März – 28. April 2019

Franziska Klotz betreibt eine „pure“ Malerei im Sinne einer rein visuellen Kommunikation zwischen Künstlerin, Kunstwerk und Betrachtenden in Ablehnung illustrativ-zeichnerischer Momente im Arbeitsprozess.

Dennoch entspringen die Bildideen konkreten Situationen, die meist ein Substrat von Gegenständlichkeit in den Bildern erhalten. Diese Malerei zwischen Gegenständlichkeit und der Auflösung der Dinge in visuelle Reize stellt die Frage, inwiefern Malerei ihre Reinheit und Freiheit z.B. von modischen Bildstrategien und narrativen Verpflichtungen bewahren kann.

Anhand von Motiven aus ihrer Familiengeschichte versucht sie ihre – auch von einem biografisch verankerten akademischen Postimpressionismus geprägte – Malerei zu transformieren. In der Zuwendung zur Textur und dem Verzicht auf einen auf Tiefenwirkung angelegten Bildaufbau erzählt sie die Geschichten der abgebildeten Motive durch Farbe.

Franziska Klotz studierte Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Sie wurde mit dem Max- Ernst-Stipendium der Stadt Brühl ausgezeichnet und war auf Einladung des Goethe-Institutes 2015 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Ihre Werke werden weltweit ausgestellt und waren unter anderem im vergangenen Herbst in der Ausstellung „BALAGAN!!!“ im Max Liebermann Haus am Brandenburger Tor zu sehen.

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