Ausstellung im Galeriesaal

Elke Stolzenberg

Schorndorf - USA - Spanien

4. September - 7. Oktober 2018

Vernissage
Montag, 3. September 2018, 20 Uhr

Führungen
Führung zum Tag des offenen Denkmals mit Elke Stolzenberg und Eberhard Abele unter dem Motto 'Entdecken, was uns verbindet'
Sonntag, 9. September, 16 Uhr

Kurzführungen während der Schorndorfer Kunstnacht
Samstag, 15. September 2018, ab 19 Uhr

Sonntag, 23. September 2018, 15 Uhr

Kunst-Happen Kurzführung + Suppe
Donnerstag, 6. September 2018, 12.15 Uhr
Donnerstag, 4. Oktober 2018, 12.15 Uhr

Gespräche über Kunst
Eberhard Abele im Gespräch mit Elke Stolzenberg und Nina Joanna Bergold
Sonntag, 30. September 2018, 18 Uhr

Tanz
Miguel Ángel: Flamenco!
Freitag, 21. September 2018, 20 Uhr

Konzert
Gerhard Graf-Martinez: World Guitar Music
Sonntag, 7. Oktober 2018, 18 Uhr

Download
Kurzdoku zur Ausstellung
Jahresprogramm 2018

In der Ausstellung ‚Schorndorf – USA – Spanien‘ zeigt Elke Stolzenberg Fotografien von Schorndorfer Musikern über US-amerikanische Musiklegenden wie Bill Haley und Louis Armstrong bis Flamenco und Bilbao. Die Fotografien dokumentieren ihre abwechslungsreiche Karriere als Fotografin, die vor fast 60 Jahren im Schwäbischen begann.

Elke Stolzenberg wurde in Berlin geboren und wuchs in Schorndorf auf. Nach ihrer Ausbildung zur Fotografin im Waiblinger Fotohaus Kienzle und an der Grafischen Fachschule Stuttgart wandert Elke Stolzenberg 1961 in die USA aus. In San Francisco, New York und New Orleans arbeitet sie freiberuflich als Fotografin. Ihre Bilder zu Mode, Sport, Industrie, Architektur, Portraits, Tanz und Theater illustrieren unzählige Reportagen. Ein eigenes Fotostudio in San Francisco gehört ebenso zu ihren USA-Jahren wie der Flamenco-Unterricht bei Ciro und Rosa Montoya.

1968 kehrt sie nach Europa zurück und beginnt in Spanien ihre zweite Karriere als Flamencotänzerin. Als Solistin und mit eigener Gruppe tritt sie international auf. Der Fotografie bleibt sie weiterhin treu, mit der Kamera hält sie die expressive Welt der Flamenco-Akteure fest.

Sowohl als Tänzerin als auch als Fotografin erhält sie zahlreiche Preise. Ihr fotografisches Werk wird in renommierten Museen und Instituten in Spanien, Portugal, den USA und Deutschland ausgestellt, unter anderem im Goethe-Institut Madrid, University Art Museum in Albuquerque, New Mexico und dem Teatro Rivoli Oporto in Portugal.

Elke Stolzenberg lebt in Schorndorf und Spanien.

Ausstellung im Lichthof

Nina Joanna Bergold

Netzschwimmer

4. September - 7. Oktober 2018

Vernissage
Montag, 3. September 2018, 20 Uhr

Führungen
Sonntag, 23. September 2018, 15 Uhr
Kurzührungen während der Schorndorfer Kunstnacht
Samstag, 15. September 2018, ab 19 Uhr

Kunst-Happen Kurzführung + Suppe
Donnerstag, 6. September 2018, 12.15 Uhr
Donnerstag, 4. Oktober 2018, 12.15 Uhr

Gespräche über Kunst
Eberhard Abele im Gespräch mit Elke Stolzenberg und Nina Joanna Bergold
Sonntag, 30. September 2018, 18 Uhr

Öffnungszeiten
Di - Fr 15-19 Uhr
Sa, So und Feiertag 11-18 Uhr

mehr zu Nina Joanna Bergold

Download
Kurzdoku zur Ausstellung
Jahresprogramm 2018

Nina Joanna Bergold arbeitet mit großformatigen PVC-Folien, die sie mit dem Cuttermesser zu raumgreifenden Folienschnitten bearbeitet. Ohne ihre Zweidimensionalität gänzlich aufzugeben verlassen die Rauminstallationen durch das flexible Material und durch ihre raumbezogene Hängung die Dimension des Scherenschnitts und entwickeln sich aus der Ebene hinaus in den Raum. Raumstrukturen und örtliche Gegebenheiten nutzend passen sie sich in den Raum ein, werden betretbar und aus verschiedenen Blickwinkeln erfahrbar.

In der Installation Netzschwimmer durchspannt Nina Joanna Bergold den Lichthof mit einem aus Teichfolie geschnittenen Geflecht aus Linie und Figur. Durchbrüche und Verbindungen lassen die einzelnen Elemente der Installation über die Distanz des Raumes hinweg miteinander interagieren. Was auf den ersten Blick klar umrissen erscheint, wird beim Wechsel der Perspektive wieder unkenntlich, Konturen zerfallen und lösen sich auf. Proportionen verschieben sich bei Bewegung des Betrachters durch den Raum. Je nach Standpunkt ergeben sich neue Blickachsen und Zusammenhänge.

Nina Joanna Bergold wurde 1980 in Ludwigsburg geboren. Nach Abschluss eines Studiums der Humanmedizin von 2001 bis 2007 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen studierte sie 2009 bis 2016 freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Cordula Güdemann und Prof. Volker Lehnert. Sie lebt und arbeitet in Ludwigsburg und Stuttgart.